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NEWS:  29.05.2009  Tekst: Andrzej Chmielewski

69 Rocznica Bitwy powietrznej nad Miêdzyrzeczem

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69 Rocznica Bitwy powietrznej nad Miêdzyrzeczem

 Vor 65 Jahren an Pfingsten wurde der Himmel über Meseritz Zeuge eines großen Luftkampfes zwischen deutschen und amerikanischen Flugzeugen.

Am 29. Mai 1944 starteten von verschiedenen Flugplätzen in England fast 1000 schwere Bomber und über 600 Begleitjäger der amerikanischen Achten Air Force mit dem Befehl der Bombardierung von Zielen in Deutschland und im besetzten Europa.

  Foto:  powiêksz

Die Angriffe galten der noch 69 Rocznica Bitwy powietrznej nad Miêdzyrzeczembestehenden Rüstungsindustrie und Rohstoffproduktion, welche für die weitere Kriegsführung Deutschlands unentbehrlich waren. Von den Bombardierungen waren auch Zivilobjekte nicht verschont, was auch zu Demotivation im deutschen Volk führte.

 

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          149 B-17 G - Bomber der 1. Bomb Division, sogenannte "Fliegende Festungen", bombardierten die Focke-Wulf Werke in
  Posen und den naheliegenden Flugplatz Kreising, 52 weitere flogen nach Sorau, 48 nach Cottbus und 19 nach Schneidemühl.

69 Rocznica Bitwy powietrznej nad MiêdzyrzeczemDer Angriff Posens dauerte 25 Minuten, es wurden 430 Sprengbomben und 550 Brandbomben abgeworfen. Zur Warnung der Bevölkerung wurden auch Flugblätter in polnischer Sprache abgeworfen: Wir fordern die Bevölkerung auf, sich während der Anflüge zu schützen! Schützt eure Leben! Schützt eure Familien! Beachtet bei Fliegeralarm alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen!
   
           IHR WERDET FÜR DEN WIEDERAUFBAU DES FREIEN POLENS BENÖTIGT!

  Nach Abwurf der Bombenlast flogen die Bomberpulks nicht unmittelbar zurück nach Westen, sondern nahmen nördlichen Kurs ein. Der Rückflug nach England sollte über die sichere Ostsee geschehen. Die Bomber wurden durch P-51 "Mustang" Begleitjäger eskortiert, jedoch fielen einige Flugzeuge der Flugabwehr und deutschen Jagdflugzeugen über dem Deutschen Reich zum Opfer. Die größten Verluste erlitt die 1. Bomb Division, nämlich 8 Bomber, 3 davon gehörten der 305. Bomb Group an, welche die Focke-Wulf Werke in Cottbus angriffen. Während des Rückfluges wurde die Einheit von deutschen Focke-Wulf 190 69 Rocznica Bitwy powietrznej nad MiêdzyrzeczemJägern angegriffen, es kam zu einem großen Luftkampf. Dabei wurden zwei "Fliegende Festungen" abgeschossen, eine stürzte bei Janau ab, ein Besatzungsmitglied kam dabei ums Leben, der Rest wurde festgenommen. Der zweite Bomber kam unweit Prittisch herunter, die Besatzung wurde ebenfalls gefasst. Diese zwei Abschüsse musste die deutsche Luftwaffe teuer bezahlen - acht deutsche Jagdflugzeuge wurden abgeschossen, nur drei Piloten überlebten. Eines dieser Flugzeuge musste hinter der Kaserne notlanden, die restlichen stürzten in der näheren Umgebung von Meseritz ab.

  Diese Ereignisse schildert der ehemalige Zwangsarbeiter aus Poppe, Stanis³aw Socha: "... Das war am 29. Mai 1944 mittags. Hoch am Himmel sah ich eine große Gruppe amerikanischer Bomber, die flogen so hoch, dass man nur kleine Pünktchen am blauen Himmel sah. Diese Bomberflugzeuge wurden von kleinen Jägern begleitet. Diese ganze Gruppe wurde dann von deutschen Flugzeugen angegriffen, es kam zu heftigen, umfangreichen Luftkämpfen. Plötzlich sah ich aus Richtung des Tiefen Sees kommend ein tief fliegendes deutsches Flugzeug, verfolgt von einem amerikanischen. Aus der verfolgten Maschine kamen dann auf einmal Feuer und dunkler Rauch, danach blieb das Flugzeug in den Baumspitzen von drei Kiefern hängen und zerschellte gegen den Boden, sodass es noch einmal vom Boden abprallte. Es war in Teile zerfetzt, der Motor lag etwas entfernt vom Absturzort, der Pilot lag etwa 30 Meter vom Wrack entfernt. ... Kurz darauf wollte jeder dorthin, um zu sehen, was geschah. 69 Rocznica Bitwy powietrznej nad MiêdzyrzeczemJedoch, als die deutschen Behörden bemerkten, dass es eines ihrer Flugzeuge ist, wurden die meisten Leute zurückgerufen. Ich wurde zusammen mit meinem zukünftigen Schwiegervater vom Ortsbürgermeister hingeschickt. Mit einem kleinen Wagen fuhren wir dort hin, um den Leichnam des Piloten zu bergen. Wir sahen den Toten auf dem Feld liegen. Das war ein junger Bursche. Wir nahmen ihn auf den Wagen und fuhren ihn zur Leichenhalle in Poppe. Später kam dann seine Familie und nahm den Sarg mit. Nach dieser Katastrophe schickten man die örtlichen Zwangsarbeiter zu der Absturzstelle, damit sie die Munition aufsammelten. Ich musste auch diese Munition sammeln gehen, das waren Teile der zerrissenen Munitionsgurte mit 3 - 5 Patronen, die im Kartoffelfeld lagen. ..."

   Umfangreicher und genauer wird man (hoffentlich) im geplanten Buch über den Luftkampf über Meseritz lesen können, an dem wir derzeit arbeiten.
Dazu suchen wir weiterhin Materialien und Informationen, sowie noch lebende Zeitzeugen. Wer hilfreiche Informationen zu den Ereignissen an Pfingsten 1944 besitzt, kann sich bitte unter der Email 
pilot05@op.pl . melden.  


 
 

Informacja uzyskana na
podstawie badañ
prowadzonych w 2011 roku

 

        Jedna maszyna spad³a w lesie ko³o wsi Janowo,  jeden lotnik z
10 osobowej za³ogi zgin±³, pozostali zostali schwytani przez Niemców.

( Pomimo relacji wielu ¶wiadków wskazuj±cych t± wersjê. Badania archiwów amerykañskich przeprowadzone w 2011 roku przez Marcina Dziewe wykaza³y, ¿e ¶mieræ poniós³ lotnik z za³ogi drugiego B 17,  który rozbi³ siê w okolicach Przytocznej )

 

obraz

69 Rocznica Bitwy powietrznej nad Miêdzyrzeczem

 Autor: Andrzej Chmielewski

 
Um an die Geschehnisse von 1944 zu erinnern, malte der Künstler Marek Dziewa ein Ölbild, welches den Luftkampf über Meseritz zeigt


[ Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern ]

29 Mai 1944 - Der Kampf um Meseritz
Autor: Marek DZIEWA



 

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